Wanderungen

Gut zu Fuß…

Direkt vor der Haustür kann man unendlich viele Wanderwege genießen. Aber auch nach einer kurzen Autofahrt, sind Sie im Werratal, der Rhön oder den Kammlagen des Thüringer Waldes.

Wir haben nur einige Beispiele herausgesucht. Viele weitere Wege finden Sie in unseren Wandertipps an der Rezeption.

 

Auf Luthers Spuren

Der Schleifkotengrund

Der Pummpälzweg

Die Rhön

Durch den kleinen Thüringer Wald

Sallmannshäuser Rennsteig

Die Inselsberg- Tour


Auf Luthers Spuren

Vom Stammort des Reformators bis zur Wartburg. (ca.18 Km)

Ausgangspunkt: Lutherplatz Möhra

WanderrouteMartin Luther- übersetzte auf der Wartburg die Bibel

Vorm Lutherdenkmal stehend gehen wir links bis zur nächsten Querstraße, in die wir rechts einbiegen. Wir folgen dem Straßenverlauf ca. einen Kilometer. Dort, wo die Straße nach links Richtung Kupfersuhl abbiegt, halten wir uns geradeaus auf dem Feldweg. 500 Meter weiter steht eine Buche, von hier aus ist Etterwinden ausgeschildert (gelber Streifen auf weißem Grund). In Etterwinden laufen wir an der Kirche vorbei die Straße hinauf bis zur nächsten Einmündung rechts. Dort an einer weißen Hauswand finden wir die Markierung des weiteren Weges Richtung Wilhelmsthal, das wir über den Großen Eichberg erreichen. Wir passieren dabei das Gelände des Altenberger Sees mit seinem Campingplatz. Majestätisch liegt die Wartburg und zieht jedes Jahr tausende Menschen anWeiterhin hat die Ausschilderung gelber Streifen auf weißem Grund für uns Gültigkeit. Im Park Wilhelmsthal halten wir uns an den Weg, der direkt um den See herumführt. Wir überqueren die Straße, auf der anderen Straßenseite führt ein kleiner Pfad, ausgeschildert mit L 16 (Lulluspfad) bergan zum Schwalbennest und von dort ist die Hohe Sonne nicht zu verfehlen. Von der Hohen Sonne laufen wir durch die Drachenschlucht, an deren Ausgang wir links den breiten Weg hoch zur Sängerwiese nehmen. Wir folgen nun der Ausschilderung bis zur Wartburg.

Von der Wartburg kann man über die Sängerwiese zurück zum Busstop im Mariental. Dort verkehrt zwei mal täglich eine Direktverbindung nach Bad Liebenstein. Wir holen Sie aber auch gern wieder ab.

 


Wandern mit Entspannungs-Garantie

Der Messerweg führt von Ruhla nach Steinbach.An dieser Stelle geben wir Ihnen einen Geheimtipp mit auf den Weg. Der Schleifkotengrund im Nachbarort Steinbach ist ein Traum in Stille.

Mit dem Auto können Sie direkt an den alten Schanzenanlagen, auf denen Helmut Recknagel das Skispringen lernte, parken. Ohne Auto kommen noch gut 3 Kilometer von uns bis zum Ortsende Steinbach hinzu.

Pilze- links und rechts des Weges. Stehenlassen ist schwierig.

Vor den Schanzen beginnt links der Schleifkotengrund. Hier stehen noch Überreste der alten Schleifkoten (Katen). Die Wasserkraft der Grumbach nutzten die Einheimischen zum Schärfen der hier hergestellten Messer. Daher ist der Schleifkotengrund ein Teil des Messerweges von Ruhla nach Steinbach.

Vorbei an unzähligen kleinen Wasseradern führt Sie der Weg in Richtung Rennsteig bergauf. Kurz vor dem Lutherdenkmal, an einer kleinen Wanderhütte ist Zeit für eine Verschnaufpause. Mit einem einmaligen Blick über das Tal und einer Ruhe, die nur von einigen Vögeln unterbrochen wird, geht der Weg als Rundweg wieder zurück.

Obwohl die Strecke nur eine Länge von 3,7 Kilometern hat, benötigen wir dafür fast immer anderthalb Stunden. Danach ist jeglicher Alltagsstress vergessen.Ruhe und Einsamkeit sind fast garantiert.

Allerdings könnten Ihnen die Arme schmerzen von den vielen Steinpilzen und Maronen, die am Weg standen.

 


Willkommen im Pummpälzland

Wunderschöne Holzskulpturen am Wegrand machen den Weg zu einem Erlebnis.Der Pummpälzweg verbindet die Wartburg bei Eisenach mit der Kreisstadt Bad Salzungen. Auf seinen 28 Kilometern werden 22 Thüringer Sagen an Schautafeln und mit Hilfe von Holzskulpturen erzählt.

Die Kisseleiche ist einer der ältesten Bäume auf diesem Weg.Sie erreichen den Pummpälzweg direkt am Forsthaus Kissel, ca. 10 Autominuten von uns entfernt. Unsere Lieblingstour ist vom Forsthaus bis zur Hohen Sonne bei Eisenach und von dort mit dem Bus nach Bad Liebenstein zurück. Wer an der Hohen Sonne noch nicht genug hat, kann durch die Drachenschlucht zum Prinzenteich absteigen. Hier ist auch ein kulinarischer Tipp: Ein kroatisches Spezialitätenrestaurant befindet sich direkt am Weg.

Im Juni findet auf dem Pummpälzweg der Pummpälzlauf und im September der Pummpälzmarathon statt. Ansonsten haben Sie die breiten Wege fast für sich allein.Das alte Forsthaus am Kissel- hier ist ein idealer Startpunkt.

Auch eine Verbindung mit dem Rennsteig ist möglich. Hier kann über das Hubertushaus, die Glasbachwiese und Steinbach zurückgewandert werden. Eine entsprechende Wanderkarte erhalten Sie gern bei uns.

 


Das Wanderparadies Rhön

Sommer in der Rhön zwischen Vacha mit seiner gewaltigen Werrabrücke, dem Öchsen und dem mittelalterlichen Geisa.

Ausgangspunkt: Vacha an der Werra

Wir verlassen Vacha in Richtung Völkershausen und biegen kurz hinter dem letzten Haus ins Tal der Oechse ab, überqueren das Flüßchen und beginnen den Aufstieg an der Nordseite des Berges, der etwas steil ist. Wegmarkierung ist bis zum Gipfel der rote Winkel des Main-Werra-Wanderwegs, dem man entgegen der Spitze folgt. Duch schattige Buchenwälder erreicht man die ersten Abbaustellen des ehemaligen Steinbruchs.

Der nördlichste Berg der Rhön hat ein Panorama wie kaum ein zweiter zu bieten. Der Weg windet sich nach oben, kurz vor der letzen Biegung nach links zweigt ein schmaler Pfad nach rechts ab, durch Geländer gesichert. Dieser Weg bringt uns zur Wegspinne an der Verbindungsstraße ins Ulstertal, die wir überqueren. Wir durchlaufen den Weiler Rodenberg und folgen dem breiten Waldweg bis zur Waldkante.

Das Land der weiten Fernen - phantastische Ausblicke in traumhafter NaturWer den Kilometer nach Wolferbütt absteigen möchte, sollte danach an diese Stelle zurückkehren. Wir folgen dem Weg am Waldsaum, der uns am ehemaligen Basaltwerk vorbei auf die Straße nach Maßbach bringt. Kurz hinter der Brücke über die ehemalige Bahnlinie (heute Radwanderweg) nach Wölferbütt zweigt links, gekennzeichnet durch einen großen hölzernen Wegweiser, der Wanderweg Eisenacher Haus-Ellenbogen (EH) ab, dem wir ein Stück folgen, bis ein breiter Fahrweg nach Otzbach links abzweigt. In Otzbach halten wir uns Richtung Ortsausgang nach Bremen, kurz hinter den letzten Häusern zweigt links ein Feldweg ab, der uns durch herrliche Wacholderheiden nach Geblar bringt, auf den letzten 400 Metern vor dem Ort als Straße.

Wir durchqueren Geblar und es beginnt ein langgezogener ansteigender Waldweg nach Lenders, wo wir erneut auf den EH treffen. Wir folgen dem EH, bis links an einer Wegspinne der HWO 1 des Rhönklubs abbiegt. Der HWO 1 bringt uns durch den Geisaer Stadtwald bis nach Geisa. Wer den Abstecher nach Schleid machen möchte, verläßt am Waldsportplatz am Schleidsberg den HWO und folgt der Ausschilderung Richtung Schleid. Von Schleid aus gelangt man auf dem ausgezeichneten Ulsterweg nach Geisa. (ca.25km)

 


Vom Vessertal führt der Weg in den Kleinen Thüringer Wald

Ausgangspunkt: Vesser, bei Schmiedefeld am Rennsteig

Die Wege durchs Biosphärenreservat Oberes und Unteres Vessertal sind gut ausgeschildert, sie treffen auf jeden Fall am Stutenhaus wieder zusammen. Beide Strecken sind ca. 2 km lang.

Vom Traditionsgasthaus Stutenhaus aus laufen wir Richtung Adlersberg (850m). Der Turm bietet einen einzigartigen Rundumblick über den gesamten Thüringer Wald bis in die Rhön, das Grabfeld und nach Franken. Die Bergbaude ist täglich von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet, Montags ist Ruhetag. An der Schmiedefelder Hütte vorbei laufen wir abwärts. Ca. 200 Meter unterhalb des Gipfels zweigt links ein schmaler Weg ab, der uns an den Roten Klippen vorbei hinunter zum Ringweg bringt. Diesem breiten Fahrweg folgen wir ca. 200 Meter nach links, dann zweigt rechts ein Weg hinunter in Schüsslers Grund ab. Wir folgen der Markierung Erletalsperre, die wir nach ca. 3 Kilometern erreichen. Von der Talsperre aus gehen wir die alte Fahrstrasse bis Hirschbach. Am Wegweiser vor dem Bahnübergang hat man einen schönen Blick zurück durch das Erletal auf den Adlersberg.Ein bunter Herbst im Vessertal

Hinter dem Bahnübergang Hirschbach links halten. Der „Gasthof zum goldenen Hirsch“ ist nicht zu verfehlen. Vom Gasthof aus geht es weiter Richtung Suhl. Ca. 50 Meter vor der Abzweigung der Strasse nach Altendambach führt der Wanderweg am Hang entlang in diesen Ort. Dort folgen wir der Ausschilderung „Eiserne Hand“. An der Eisernen Hand folgen wir rechts der Forststrasse Richtung Schneeberg. Wir gelangen zur Altendambacher Höhe, einer Strassenkreuzung. Unserer bisherigen Wanderrichtung folgend führt ein schmaler Weg hinauf zum Schleusinger Berg, zum Frankenblick. Der Abstieg vom Schleusinger Berg führt uns nach ca. 1 Kilometer zum Kroatenkeuz, das links vom Weg auf einer kleinen Anhöhe im Wald steht. An der Gabelung nehmen wir den Weg rechts, der steil zum Schneeberg hinaufführt.

Nach einem Abstecher zur Schutzhütte Schneeberg, hinter der ca. 50 Meter entfernt die ersten Grenzsteine zu finden sind, gehen wir auf den Hauptweg zurück und folgen diesem Weg bis nach Oberstadt. An der Tanzlinde Oberstadt vorbei biegen wir links in den Holunderweg ein, der aus dem Dorf hinaus in den Wiesengrund führt. Dem Weg folgend gelangen wir in den Schlosspark von Marisfeld.

Dem Grenzsteinweg sollte nur folgen, wer zum Feldstein laufen möchte. In diesem Fall geht man an der Schutzhütte weiter, bis nach ca. 100 Metern rechts ein steiler Pfad bergab hinunter nach Grub führt. An der grossen Buche mit den drei Grenzsteinen vorbei läuft man vor, überquert die Strasse Eichenberg-Grub und folgt dem Weg geradeaus zum Feldstein und von dort zurück bis zur Straße Eichenberg Grub. Von Grub aus verläuft ein Weg parallel zur Straße am Waldrand entlang nach Oberstadt. Der „Abstecher“ zum Feldstein würde ca. 8 Kilometer betragen. (ca.28 km)

PS: Insgesamt sind die Wanderwege im Kleinen Thüringer Wald hervorragend ausgeschildert und ermöglichen etliche Tagestouren.

 


Dieser historische Höhenwanderweg führt von Ruhla bis nach Sallmannshausen

Ausgangspunkt: Wegekreuz Ruhlaer Häuschen bei Ruhla

Der Wanderweg ist auf seiner ganzen Länge gut ausgeschildert – mit einem weissen „S“.
Zunächst folgt man etwa 800 m dem Ruhla-Gumpelstädter Weg Richtung Kissel, biegt dann rechts ab und geht bis zur Kisseleiche, einem alten Grenzbaum. Der Weg führt dann auf die B 19 zu. Die wird überquert und es geht bergauf Richtung Möhrsche Kuppe. Rechts über die Wiesen sieht man Etterwinden, links hat man Ausblicke zur Rhön.

An der Flanke der Möhrschen Kuppe entlang geht es zur Waldstrasse Etterwinden – Möhra und auf dieser nach rechts zur Fahrstrasse Etterwinden – Kupfersuhl.

Am Sallmannshäuser Rennsteig

Hinter der Strasse hält man sich links und steigt in einem Hohlweg zum Eichberg/oder Eichkopf hinauf. Weiter geht es zur Waldstrasse Etterwinden – Eckardtshausen, auf dieser links nach 800 Metern einen Abzweig, der auf den Milmesberg zugeht.
Am Lützenloher Grund oder an der B 84 ist dann der Abstieg nach Marksuhl möglich.

Hier ist die Hälfte des Sallmannshäuser Rennsteiges geschafft.

Von Marksuhl aus führt ein ausgeschilderter Weg wieder „hoch“ zum Sallmannshäuser. Auf dem Herrschaftsweg geht es weiter bis zur Herrschaftsbrücke, über die stillgelegte Trasse der Werratalbahn und die Strasse, die von Oberellen nach Gerstungen führt.
Auf dem Fahrweg zum Hof Lutzberg geht es hinauf zum Böller und über den ehemaligen Armee-Übungsplatz. Die letzte Anhöhe ist die Westflanke der Hardt, des westlichen Berges des Thüringer Waldes. Von dort steigt man nun hinab nach Sallmannshausen.
Im Gasthaus „Zum Schiff“ am Werraufer wird das Wanderbuch des Sallmannshäuser Rennsteigs aufbewahrt, in das man sich eintragen kann, wenn man die ganze Strecke ab Ruhlaer Häuschen zurückgelegt hat. (ca.27 km)

 


Die Inselsberg- Tour…

… beginnt mit der Thüringerwaldbahn, ab Tabarz geht es weiter zu Fuß bis zum Gipfel

Ausgangspunkt: Tabarz, am Kurpark (Rathaus)

Am Tabarzer Wandertreff wenden wir uns nach links, die Zimmerbergstrasse aufwärts bis zur Rennsteigklinik. Dort geht es nach links (Ausschilderung „Neuer Weg“) ständig leicht ansteigend bis zur Schutzhütte „Neuer Weg“ . Der gelben „1“ folgend, geht es nach rechts ab Richtung Hexenbank. Hier kommt der steile Aufstieg zum Gipfel des Übelberges (713 m ü. NN). Zurück auf dem Kammweg geht es weiter Richtung Gickelhahnsprung (Beschilderung links beachten !).Der Inselsberg im Winter - bei klarem Wetter ein Traum in Weiß

An der Treppe führt ein schmaler Pfad zum „5-armigen Wegweiser“. Wir gehen die Strasse abwärts, an den Bärenbruchswiesen vorbei zum Hirschstein (610m ü. NN). Vom Hirschstein zurück kommend wenden wir uns nach links und laufen am unteren Ende der Bärenbruchwiese an einer Wildfütterung vorbei zum Roten Turm (Kletterfelsen).

Dann geht es über Stufen abwärts zum Bärenbruchsgraben. Der gelben „1“ folgend geht es weiter zum Aschenbergstein. Wir gehen dann wieder zurück zum Bärenbruchsgraben und richten uns nach der Markierung grüner Balken. Es geht abwärts am Bach entlang in den Lauchagrund .

Im Tal der Laucha wenden wir uns nach links (Bitumenstrasse) und gehen 200 Meter aufwärts, rechts über einer kleinen Brücke ist der Aufstieg zum Torstein. Es besteht keine Einsturzgefahr, der Durchgang ist jedoch eigenes Risiko. Der Weg führt weiter zu einer Schutzhütte und an dieser vorbei in gerader Linie aufwärts zum „Wilden Graben“ .

Blick vom InselsbergDer weitere Weg zum Inselsberg ist mit einem gelben Quadrat markiert. Den Parkplatz Grenzwiese überqueren wir diagonal, Richtung Hotel „Kleiner Inselsberg“. Hier treffen wir auf den Rennsteig . Diesen geht es ständig steil aufwärts bis zum Gipfel des Grossen Inselsberges (916,5 m ü. NN). Zu empfehlen ist der Aufstieg über die Reitsteine. Der Rennsteig führt am Bergasthof Stöhr vorbei Richtung Hohe Sonne – Eisenach. Wir gehen den Rennsteig abwärts bis zum Venetianerstein (herrliche Aussicht !). Wir orientieren uns am Wegweiser Richtung Tabarz und gehen den „grauen Weg“ entlang Richtung Liftparkplatz. Dort überqueren wir die Strasse und gehen den Weg parallel zur Strasse (gelbes Quadrat) zur Herrenmauer. Es geht weiter abwärts zur Rotenbergswiese. In der Mitte der Wiese geht ein Weg abwärts nach Tabarz. Wir gehen aber am Waldrand weiter bis zur Einzäumung des Steinbruchgeländes, weiter am Zaun entlang bis zu einer Wegkreuzung. Dort geht es geradeaus weiter, am Datenbergstein vorbei um den Datenberg herum. Wir kommen zu einem kleinen Felsen, wenden uns nach links und gehen abwärts über die Seyfahrtswiese nach Tabarz. (ca. 21 km)